Zweite Staffel von „Schuld“

Inzwischen haben die Dreharbeiten zur zweiten Staffel von „Schuld nach Ferdinand von Schirach“ begonnen. In allen Folgen wird Moritz Bleibtreu wieder die Hauptrolle spielen. Produziert wird die Staffel von der Moovie unter Oliver Berben für das ZDF.

Es ist die dritte TV-Staffel, die aus den Kurzgeschichten der Bücher „Verbrechen“ und „Schuld“ entsteht.

Neue Premierentermine von „Terror“

Wir möchten Sie auf weitere Premieren des Theaterstücks „Terror“ hinweisen, insbesondere auf die Vorstellungen in Venezuela, Ungarn und Dänemark. Eine Übersicht der Theater finden Sie hier.

Weiter dürfen wir Ihnen die neu gestaltete Webseite des Gustav Kiepenheuer Theaterverlages zu den Abstimmungsergebnissen empfehlen, die Sie hier finden.

Über die Premierentermine der Theater in Tel Aviv, Wien und Kranj (Slowenien) werden wir Sie informieren, sobald sie feststehen.

Film „Terror“

Am 26.04.2016 war der letzte Drehtag der Verfilmung von «Terror» von Ferdinand von Schirach.

Das Ensemble besteht u.a. aus Florian David Fitz (Angeklagter), Martina Gedeck (Staatsanwältin), Burkhart Klaußner (Richter), Lars Eidinger (Verteidiger) sowie Hördis Triebes (Nebenklägerin) und Rainer Bock (Zeuge). Lars Kraume führt die Regie, das Drehbuch entstand in einer Zusammenarbeit von Lars Kraume, Oliver Berben und Ferdinand von Schirach.

Die ARD zeigt „Terror“ im Herbst 2016. Die Zuschauer können über den Ausgang des Filmes abstimmen.

Im Anschluss wird Frank Plasberg in einer Sondersendung von „hart aber fair“ mit Gästen über den Film diskutieren.

Der Film wird zeitgleich nach Österreich übertragen, Peter Resetarits moderiert dort die Talkshow.

New York

Die Folge „Volksfest“ der Serie „Schuld“ erhielt auf den „New York Festivals“ die „Silver World Medal“.

Seit 1957 werden auf den New York Festivals die weltweit besten Medienproduktionen von einer hundertköpfigen Grand Jury aus Medienschaffenden ausgezeichnet.

Philharmonie in Berlin

Ferdinand von Schirach hält am 12. April 2016 in der Philharmonie in Berlin einen Vortrag über den Prozess gegen Sokrates.

Das philharmonische Capriccio spielt Werke für Streichsextett von Louis Glass, Julián Carillo und Andrzej Panufnik.

„Terror“ erscheint

Am 7. Dezember 2015 erscheint das Buch „Terror“ von Ferdinand von Schirach. Es enthält das gleichnamige Theaterstück und eine Rede auf die Zeitschrift Charlie Hebdo, die Ferdinand von Schirach am 17. September 2015 gehalten hat.

Ein Terrorist kapert eine Passagiermaschine und zwingt die Piloten, Kurs auf ein voll besetztes Fußballstadion zu nehmen. Gegen den Befehl seiner Vorgesetzten schießt ein Kampfpilot der Luftwaffe das Flugzeug in letzter Minute ab, alle Passagiere sterben. Der Pilot muss sich vor Gericht für sein Handeln verantworten. Seine Richter sind die Theaterbesucher, sie müssen über Schuld oder Unschuld urteilen.

Ferdinand von Schirachs »Terror« stellt die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen. Werden wir uns für die Freiheit oder für die Sicherheit entscheiden? Wollen wir, dass die Würde des Menschen trotz der Terroranschläge noch gilt?

Der Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo im Januar 2015 hat auf schrecklichste Weise gezeigt, wie hoch der Preis sein kann, den wir für unsere Freiheit zahlen müssen. Schirachs Rede auf Charlie Hebdo, die ebenfalls in diesem Band enthalten ist, ist ein Plädoyer für die Freiheit des Wortes, für unsere Zivilisation im Angesicht ihrer Feinde.

SPIEGEL: Der ideale Raucher

Als Helmut Schmidt am 10. November starb, würdigte der SPIEGEL den Altbundeskanzler als „Jahrhundertmann“. Weil die Länge und die Dichte seines Lebens ihn zur historischen Figur gemacht haben, widmet ihm die Redaktion eine Sonderausgabe: SPIEGEL BIOGRAFIE mit dem Titel „Helmut Schmidt – Der letzte Staatsmann“.

Ferdinand von Schirach hat darin einen Text über Helmut Schmidt geschrieben: „Der ideale Raucher“. Das Heft umfasst 132 Seiten und erscheint heute.

Eyes & Ears Awards

Bei der Verleihung der 17. Eyes & Ears Awards am 22. Oktober 2015 in München erreichte „SCHULD nach Ferdinand von Schirach“ den ersten Platz in der Kategorie „Bester Radio-Spot“ und den zweiten Platz in der Kategorie „Beste crossmediale Programm-Kampagne“.

SPIEGEL: Bilder, die lügen

Text im SPIEGEL von Ferdinand von Schirach: Wurde Herbert Grönemeyer in eine Falle gelockt? Der Sänger soll kurz vor letztem Weihnachten auf dem Kölner Flughafen zwei Fotoreporter geschlagen haben. Ein Video schien dies zu belegen. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt jetzt gegen die beiden Fotoreporter. Vieles spreche aber dafür, dass die Journalisten dem Popstar eine Falle gestellt haben, so schreibt Ferdinand von Schirach im aktuellen SPIEGEL. Die ganze Geschichte können Sie hier lesen.

Aktualisierung vom 5. Oktober 2015:
Der Kölner Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn sagte nach einer dpa-Meldung, gegen die beiden Fotografen werde nun wegen falscher Verdächtigung ermittelt. Sie hätten das Geschehen im Dezember 2014 auf dem Flughafen Köln/Bonn möglicherweise durch eine «manipulative Auswahl» der Bilder und «ausschnittsweise Darstellung» verfälscht dargestellt.

Charlie Hebdo

Ferdinand von Schirach hält anlässlich der Verleihung des M100 Media Award an das französische Satiremagazin Charlie Hebdo die Laudatio.

Der M100 Media Award wird am 17. September im Anschluss an die internationale Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium in der Orangerie von Sanssouci in Potsdam verliehen. Gérard Biard, Chefredakteur des Magazins, wird die Auszeichnung entgegen nehmen. Sie steht für Verdienste um den Schutz der freien Meinungsäußerung und die Vertiefung der Demokratie sowie für besondere Leistungen um die europäische Verständigung und Kommunikation. Die freie Welt müsse sich in jeder Weise solidarisch mit den Opfern zeigen, so die Begründung des M100-Beirats für die diesjährige Wahl. Presse- und Meinungsfreiheit seien konstitutiv für jede Demokratie. Die gelte es unter allen Umständen zu verteidigen.

Eingeleitet wird die Preiszeremonie von Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der die politische Hauptrede des Abends spricht. Begrüßt werden die etwa 200 geladenen Gäste vom Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam, Jann Jakobs.

Am 7. Januar 2015 wurden bei einem Terroranschlag auf das Redaktionsbüro von Charlie Hebdo in Paris 12 Menschen, darunter acht Mitarbeiter von Charlie Hebdo einschließlich des Herausgebers Stéphane Charbonnier, von zwei islamistisch motivierten Tätern ermordet. Seitdem stehen die verbliebenen Redakteure und Mitarbeiter unter Personenschutz. Einige Karikaturisten haben mittlerweile ihren Job aus Angst vor weiteren Anschlägen aufgegeben und die Redaktion verlassen.

Die Rede können Sie hier (ab Minute 52:45) anhören.

Uraufführung in Tokio

Am 5. Juni 2015 fand im ausverkauftem Nationaltheater in Tokio die Uraufführung einer Theateradaption des Romans »Tabu« statt. Im Anschluss an die Aufführung am 6. Juni 2015 diskutierten die Schauspieler und der Regisseur auf der Bühne mit Ferdinand von Schirach über das Stück.

Der SPIEGEL schrieb: »Ferdinand von Schirach avanciert in Asien zu einer Art Popstar. Sein letzter Roman „Tabu“ ist in Japan als Theaterstück adaptiert worden, Bühnen im ganzen Land haben die Rechte erworben. In Japan und Taiwan stehen die Bücher Schirachs, der einer der erfolgreichsten deutschen Autoren im Ausland ist, seit Jahren auf den Bestsellerlisten«.

Bayerischer Fernsehpreis

Ferdinand von Schirach hat am 22. Mai 2015 als Schriftsteller den Bayerischen Fernsehpreis für die Kurzgeschichte „Volksfest“ bekommen. In der Begründung der Jury heisst es, Volksfest fasziniere und erschrecke den Zuschauer gleichermaßen.

In der Kurzgeschichte geht es um einen Freispruch für eine Gruppe von Vergewaltigern, an deren Tat kein Zweifel besteht.

Der Film ist Teil der ZDF-Reihe „Schuld“.